Sepp Hammerschmid ging in die ewige Heimat ein

 

Nach einer schweren Krankheit ist Sepp Hammerschmid in die Ewigkeit heimgegangen. Mit Sepp Hammerschmid verliert die Oberländer Trachtenvereinigung einen ruhigen und besonnenen Trachtenkameraden, der sein Leben beendet hat. Er hat für den Gau und seine Huglfinger Heimat das Brauchtum gelebt und sich immer dafür eingesetzt. So war er im Gauausschuß, von 1987 bis 2017, 30 Jahre Gaugebietsvertreter für die Vereine im Peißenberger Raum mit Peißenberg, Huglfing, Oberhausen, Söchering, Spatzenhausen, Uffing und Schöffau und hat sich für diese Vereine im Gauausschuß immer eingesetzt und das hat er immer mit der Energie und Heimatliebe getan. Zugleich war der Sepp auch der Vertreter der Trachtenvereine, die zum Landkreis Weilheim – Schongau gehörten und in der dortigen ARGE zusammengeschlossen waren. Für seine viele Arbeit und Tätigkeiten in der Oberländer Trachtenvereinigung wurde er mit der Gauverdienstmedaille in Bronze, Silber und Gold ausgezeichnet. Bei seinem Abschied aus dem Gauausschuß erhielt er den Gauehrenkrug von 1. Gauvorstand Josef Mayr überreicht.

Bei seiner Beerdigung legte der 1. Gauvorstand mit ehrenden Worten einen Kranz nieder und sagt „Vergelt's Gott“ für seinen Einsatz für den Gau, für Heimat und Brauchtum.

Seine Arbeit wurde auch im Landkreis WM-SOG durch die Landrätin Jochner-Weiß gewürdigt, denn er erhielt aus ihren Händen das Ehrenzeichen des Bayer. Ministerpräsidenten für seine großen Verdienste im Ehrenamt ausgehändigt. Er hat sich für den Gau und für seinen Heimatort Huglfing große Verdienste erworben und war immer zur Stelle, wenn es etwas zu tun und zu organisieren gab. 35 Jahre war der Sepp der 1. Vorstand bei der Soldaten- und Kriegerkameradschaft, war im Pfarrgemeinderat vertreten und war hier immer einsatzbereit und hat mitgeholfen,                                                                              wenn es von Seite der Kirche was zu erledigen gab.

Besonders im GTEV. „D'Werdenfelser“ Huglfing wird er fehlen, denn der Sepp war immer einsatzbereit, viele Arbeiten im Trachtenheim zu verrichten, wenn etwas anstand. Er machte diese Arbeiten von sich aus, ohne dass man in fragen musste. Der 1. Vorstand Josef Sepp würdigte seine Leistungen, sagte “Vergelt's Gott“ und legte einen Kranz nieder.

Des weiteren war der Sepp Mitglied bei der Musikkapelle und bei den Böllerschützen.

Sepp Hammerschmid war ein Mann aus der Heimat, die er über alles schätzte und für die er sich sein Leben lang einsetzte. Möge er in der ewigen Heimat den verdienten Lohn dafür erhalten und möge er ruhen, bis wir uns wiedersehen.

 

Hans Jais

(Gaupressewart)